Braille-Schrift auf Pharma-Verpackung
Braille
ist ein Code, der es blinden Menschen ermöglicht zu lesen und zu schreiben. Der Code übersetzt Buchstaben in eine Punkteschrift. Die Braille-Schrift arbeitet mit Punktemustern, die – in herkömmlicher Weise – von hinten in das Papier gepresst werden, so dass sie als Erhöhung mit den Fingerspitzen abgegriffen werden können. Sechs bzw. acht Punkte bilden das Raster für Kombinationen, mit denen Buchstaben dargestellt werden. Der blinde Franzose Louis Braille entwickelte die Blindenschrift im Jahr 1825.
Seit Mitte der 80er-Jahre gibt es Initiativen der deutschen Pharmaindustrie, die
Braille-Schrift für Pharmaverpackungen einzuführen. Bei einigen europäischen Nachbarn längst verbreitet, wird diese Art der Kennzeichnung ab dem kommenden Jahr zur Pflicht innerhalb der Europäischen Union.
Am 6. August 2004 ist die 12. Novelle des Arzneimittelgesetzes (AMG) in Kraft getreten (BGBl I, 2031). Danach sollte ab dem 1. September 2006 die Bezeichnung des Arzneimittels auf den äußeren Umhüllungen auch in Blindenschrift angegeben werden.
Die technischen Anforderungen, die aus der 12. AMG-Novelle resultieren, sind in der DIN 32980 definiert. Frühzeitig hat sich die Firma Faubel dieser Herausforderung gestellt und eine Lösung für den Bereich des Etikettendrucks entwickelt.
Ein spezieller Lack wird dabei per Siebdruckverfahren auf das Etikett aufgebracht. Mit diesem klaren Lack können die Punkte, aus denen der Braille-Code besteht, dargestellt werden. Dabei ist sichergestellt, dass das darunter liegende Druckbild weder verdeckt noch das Layout verändert wird.
Bei Fragen können Sie sich gerne direkt an Faubel oder an die Deutsche Blindenstudienanstalt e.V. in Marburg wenden.


ist ein Code, der es blinden Menschen ermöglicht zu lesen und zu schreiben. Der Code übersetzt Buchstaben in eine Punkteschrift. Die Braille-Schrift arbeitet mit Punktemustern, die – in herkömmlicher Weise – von hinten in das Papier gepresst werden, so dass sie als Erhöhung mit den Fingerspitzen abgegriffen werden können. Sechs bzw. acht Punkte bilden das Raster für Kombinationen, mit denen Buchstaben dargestellt werden. Der blinde Franzose Louis Braille entwickelte die Blindenschrift im Jahr 1825.
Seit Mitte der 80er-Jahre gibt es Initiativen der deutschen Pharmaindustrie, die
Braille-Schrift für Pharmaverpackungen einzuführen. Bei einigen europäischen Nachbarn längst verbreitet, wird diese Art der Kennzeichnung ab dem kommenden Jahr zur Pflicht innerhalb der Europäischen Union.
Am 6. August 2004 ist die 12. Novelle des Arzneimittelgesetzes (AMG) in Kraft getreten (BGBl I, 2031). Danach sollte ab dem 1. September 2006 die Bezeichnung des Arzneimittels auf den äußeren Umhüllungen auch in Blindenschrift angegeben werden.
Die technischen Anforderungen, die aus der 12. AMG-Novelle resultieren, sind in der DIN 32980 definiert. Frühzeitig hat sich die Firma Faubel dieser Herausforderung gestellt und eine Lösung für den Bereich des Etikettendrucks entwickelt.
Ein spezieller Lack wird dabei per Siebdruckverfahren auf das Etikett aufgebracht. Mit diesem klaren Lack können die Punkte, aus denen der Braille-Code besteht, dargestellt werden. Dabei ist sichergestellt, dass das darunter liegende Druckbild weder verdeckt noch das Layout verändert wird.
Bei Fragen können Sie sich gerne direkt an Faubel oder an die Deutsche Blindenstudienanstalt e.V. in Marburg wenden.



0 Comments:
Kommentar veröffentlichen
<< Home